Three years ago, first it was like a shock for me when I heard of that story. I didn't want to believe it. The (German) world of musicologists kept it for not plausible, classified her as a bad slander. Me also I was sceptic. I ´m talking of the unbelievable story of Hans Heinrich Eggebrecht, one of the most important German musicologist of the post-war period. Eggebrecht was esposed as a Nazi. Not just any old Nazi but a rampant enthusiast who took part in a massacre of Jews at Sinferopol in the Crimea. According to his biographer Boris van Haken who recently published the facts in a book “Holocaust und Musikwissenschaft” (Holocaust and musicology), the famous musicologist belonged to the Feldgendarmerie division 683 which committed horrific murders in the Crimean peninsula. (learn more of the details click here). In December 1941 this unity of the German Wehrmacht was responsible to the mass execution of 14 000.Jews, children, women, men. The German historian Ulrich Herbert stated that “this unity of the German Wehrmacht tightly belonged to one of the most terrible gangs of killers of history”.

Who is H. H. Eggebrecht?

 

Es war wie ein Schock. Als ich von der Geschichte las, vor drei Jahren, wollte ich es nicht glauben. Die (deutsche) Welt der Musikwissenschaftler hielt sie für nicht wahrscheinlich, stufte sie als üble Verleumdung ein. Die Geschichte ist die des Hans Heinrich Eggebrecht, einer der bedeutendsten deutschen Musikwissenschaftlers der Nachkriegszeit. Eggebrecht war Mitglied der berüchtigten Feldgendarmerieabteilung 683 1941. Diese Einheit der deutschen Wehrmacht trägt die Verantwortung im Dezember 1941. für die Massenexekution von 14 000 Juden bei der Stadt Sinferopol auf der russischen Halbinsel Krim. im Dezember 1941. Diese Einheit gehörte wie der Historiker Ulrich Herbert feststellte, „zu den schrecklichsten Mörderbanden der Geschichte“. Eggebrecht gehörte zu ihr.

 

The Festivals of Bayreuth and Salzburg are the highlights for every opera director. Who here has successful doesn ´t need any more worries on his career. Salzburg has been always serious. Art has been always in the foreground. That was not always the case in Bayreuth. The riots, scandal, turmoils didn't play a minor role in Salzburg . But the scandal has been part of Bayreuth not only for the days of the Wagnerian German Chancellor A.H.. Also this time more was spoken and written about an eclat than of the music.

He had Frank Castorp, the director directed the Ring des Nibelung in the anniversary year of Wagner 2013. The director has been extremely booed from by the audience. But Castorp had thought up a special resistance. The curtain had fallen, it was the end of the Twilight of the Gods. Frank Castorp entered the stage, on his left and right his management team. He was dressed in a bright summer suit. A storm of the indignation is breaking out now.

Der heimlicher Wunsch nach digitalen Inseln

Trauminsel

 

Urheber:Kuerschel/Quelle:Wikipedia/Lizenz:CC BY-SA 3.0

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Ich beginne einen Blog zu schreiben. Meine (erwachsenen) Kinder, meine jungen Freunde und Freundinnen, fordern mich heraus.  Mit ihrer Internetbegeisterung entwickeln sie ein anderes Verhältnis zur Realität, das sich möglicherweise von meinem unterscheidet. Im Zeitalter des Internets surfen sie durch das Meer von digitalen Informationen vernetzen sich weltweit sich mit Personen, die sie möglicherweise nie in ihrem Leben gesehen haben oder sehen werden. virtuelle Welt, die sich vermischen mit realen Welten. Was heißt es heute "eine Erfahrung machen?" Ich bin ehrlich, ich habe durchaus Furcht, dass ich sie und ihre Welt, die auch die meine ist, nicht mehr verstehe, und sie mich nicht mehr, wenn ich da nicht mitmache. Nach langem Zögern habe ich meine Hemmungen dem Netz gegenüber überwunden. Ich mache mit.

Bayreuth und Salzburg Highlight für jeden Opernregisseur. Wer hier Erfolg hat, der braucht sich um seine Karriere keine Sorgen mehr machen. Salzburg war immer seriös. Die Kunst stand und steht immer im Vordergrund. In Bayreuth war das nicht immer der Fall. Hier spielte der Krawall, der Skandal keine geringe Rolle. Zu Bayreuth gehört der Skandal, nicht erst seit den Tagen des wagnerverrrückten Reichskanzlers. Auch diesmal wurde mehr über einen Eklat gesprochen und geschrieben. Inszeniert hatte ihn Frank Castorp, der Regisseur des Ring des Nibelungen im Jubiläumsjahr Wagners 2013.

Der Regisseur wird gnadenlos vom Publikum ausgebuht. Der hatte sich eine besondere Gegenwehr ausgedacht. Der Vorhang war gefallen, die Götterdämmerung vorbei. Frank Castorp tritt auf die Bühne, gekleidet in einem hellen Anzug, an seiner Seite, links und rechts sein Regieteam. Jetzt bricht ein Sturm der Entrüstung los. Buhs minutenlang. Castorp started seinen Gegenangriff. Ironisch grinsend winkt er ins Publikum, schüttelt verständnisloss den Kopf über soviel Unmut, tippt sich mit den Zeigefingern an beide Stirn und bedeutet seinem Publikum was er von ihm hält. Gar nichts. Herrliches Theater, das die meisten Zuschauer gar nicht lustig fanden. Die einen  verließen angewidert eilends den Saal, die anderen brüllten noch  lauter im Chor mit den vereinzelten Bravo-Rufern. Etwas verdattert  schaut der Dirigent Kyrill Petrenko hinter dem Vorhang hervor. Er will Castorps Auftritt beenden und ihnhinter die Bühne ziehen. Vergeblich. Erst als sich der vorhand noch einmal hebt und das Festspielorchester dahinter zum Vorschein kam, drehte er sich ab und verschwindet und geht, demonstrativ mit langsamen Schritten hinter die Bühne.

Jetzt hat der Berliner Regisseur seinen Skandal, den er sich wohl auch gewünscht hat. Die erboste Reaktion des Publikums ist die Quittung für einen ziemlich mißglückten Ring.